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SPRINGER POST

09/03

Impressum


Stefan Biermann, Gert Bültjes, Theo  Hünnekes, Klaus Kiesow, Jürgen
Mölders, Richard Verbeet

In eigener Sache


Die Bundesbeauftragte für die Gleichstellung von Schachfiguren, Frau Dr. Eva Adam-Rippenschneider, übte scharfe Kritik an der Ungleichbehandlung der Schachfiguren in der Öffentlichkeit. Dies beginne schon bei den Vereinsnamen und setze sich fort in der mehr als unausgewogenen Berichterstattung in den Medien, bis hin zum Problem- und Kunstschachbereich, wo sie die meisten Verstöße gegen das Gleichstellungsprinzip aufdecken konnte.
Besonders unangenehm sei ihr dabei der Artikel "Ehre, wem Ehre gebührt" aus der Januarausgabe unserer Vereinszeitung aufgestoßen, da dort eine vollkommen übertriebene und durch nichts zu rechtfertigende In-den-Vordergrundstellung einer einzelnen Schachfigur (nämlich des Springers) vorgenommen wurde, die bereits ins Groteske ausufernde Ausmaße angenommen habe. Der dadurch angerichtete Schaden, insbesondere bei dem Reifeprozess von Schülern und Jugendlichen, die ja so ein völlig
schiefes Bild von den realen Vorgängen auf dem Schachbrett vorgesetzt bekämen, sei immens und dringend korrekturbedürftig.
Die Redaktion der „Springer Post" bedauert natürlich dieses Missgeschick und gelobt für die Zukunft Besserung. Die Hauptschuld an dieser Misere trägt unseres Erachtens aber die FIDE selbst, denn sie war es ja schließlich, die den
Springer mit dem Schachoskar ausgezeichnet hat. Als wir die