Rheydt 2004

Warum auch junge Spieler Schach spielen können & DWZ-Zahlen absolut nichts aussagen
Warum auch junge Spieler Schach spielen können &
DWZ-Zahlen absolut nichts aussagen

 

Am 11.12.04 empfingen wir, natürlich wieder in Bestbesetzung, unsere Gäste aus Rheydt zu der 2. Runder der Jugendverbandsliga. Wir wollten an unseren ersten Sieg anknüpfen und rechneten uns auch dieses Mal gute Chancen auf einen Sieg aus. Die DWZ-Zahlen und die Tatsache, dass es sich größtenteils um sehr junge Spieler handelte, ließen uns eigentlich annehmen, dass der Kampf wie beim letzten Mal sehr schnell entschieden sein könnte. Außerdem hatten unsere Gegner nicht dass Glück jedes Mal mit einer kompletten Mannschaft anzutreten. Es fehlten gleich drei Spieler zu denen zu allem Überfluss auch noch der Spitzenspieler an Brett 1 gehörte. Nachdem Marvin innerhalb einer halben Stunde gewinnen konnte und auch Mikula kurze Zeit später unsere Führung zu einem 2:0 ausbauen konnte, schien der Mannschaftskampf auch fast so wie erhofft zu verlaufen. Doch auf einen schnellen Sieg hatten wir uns zu früh gefreut. An den ersten drei Brettern war zu dieser Zeit nicht an einen Vorteil zu denken und auch wenn die übrigen Springer bestenfalls leicht besser standen war noch nichts klar. Ein plötzlicher Dameneinsteller von Fraukes Gegner beendete diese Partie allerdings auch vorzeitig was uns ein 3:0 bescherte. Stefan spielte zwar gegen den nominell schwächsten Gegner, doch zeigte dieser schon in der Eröffnung, dass man ihn keinesfalls unterschätzen durfte. Nach einem kurzen Mittelspiel einigten sich die Kontrahenten dann auf ein Remis. Auch Jens konnte die Verteidigung seines Gegners nicht durchbrechen und stand in der Stellung, in welcher er sich ebenfalls auf Remis einigte, vielleicht sogar etwas schlechter. Obwohl es zwischenzeitlich nicht so aussah konnte auch Alexander seiner Gegnerin schließlich überspielen wonach es schon 5:1 stand. Übrig blieben die Partien von Daniel und Richard. Nach einigem hin und her gelang es Daniel dann auch endlich seinen Gegner zu überspielen. Richard tat sich an Brett 1 gegen einen wesentlich jüngeren Gegner sichtlich schwer. Nachdem nach der Eröffnung allenfalls für den Gegner an Vorteil zu denken war, ließ sich dieser im Mittelspiel aber immer weiter in die Defensive drängen bis die teilweise sehr phantasievolle Verteidigung schließlich etwa zeitgleich mit Daniels Gewinn zusammenbrach. Mit einem Gesamtergebnis von 7:1 kann man zwar von einem eindeutigen aber keinesfalls leichten Sieg sprechen.


     
Kranenburg – Rheydter SV
am 11.12.2004
im Don-Bosco-Heim
7 : 1  
  Jens analysiert
sein Remis  
  Doch noch das
Strahlen des Siegers  
  Richard würdigt
das gute Spiel des
Rheydter Spitzenbretts  
 
               

 

Kranenburg

 

Rheydter SV

7 : 1

1

Verbeet, Richard

1

Reichardt, Sven

1 : 0

2

Biermann, Stefan

2

Faktorovich, Ilja

½ : ½

3

Knaup, Jens

4

Pongs, Julian

½ : ½

4

Klumpen, Marvin

5

Jingter, Tobias

1 : 0

5

Gochermann, Daniel

6

Bertholdt, Daniel

1 : 0

6

Friese, Alexander

7

Kolbe, Christine

1 : 0

7

Hünnekes, Frauke

8

Kliebe, Sascha

1 : 0

8

Schulz, Mikula

1001

Kuropka, Ben

1 : 0