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SG Krefeld I - Kranenburg I 3,5 : 4,5



Sieg nach sechs Stunden Spielzeit

 

In der achten Runde der laufenden Saison mussten wir zum letzten Auswärtsspiel zur SG Krefeld reisen. Die Gastgeber benötigten dringend Punkte im Abstiegskampf, wir dagegen konnten mit bereits dreizehn errungenen Punkten befreit aufspielen. Für den fehlenden Stefan Biermann kam Franz Hunselar zum Einsatz.

Franz rechtfertigte seine Aufstellung mit couragiertem Spiel und einem nicht erwarteten kurzfristigen Sieg. Nach nur 19 Zügen streckte sein Gegner die Waffen. Ein hoffnungsvoller Auftakt somit für uns. Theo kokettierte wieder einmal bei der Eröffnungswahl, indem er als Anziehender mit 1.f2-f3 seine Partie begann. Nach solidem Spiel einigte er sich relativ schnell auf Remis. Willi war bereits aus der Eröffnung heraus in Nachteil geraten. Sein Gegner baute die einmal errungenen Vorteile stetig aus. Die Partie war für Willi schließlich nicht mehr zu halten. Sebastian findet von Spiel zu Spiel besser in die Saison hinein. Dies musste auch sein Krefelder Kontrahent erfahren. Mit den schwarzen Steinen spielend übernahm Sebastian schon bald die Initiative. Im Mittelspiel verhedderte sich sein Gegner, was Sebastian zu Material- und Partiegewinn kommen ließ. Zwischenstand somit: 2,5:1,5 für uns.

Daniel war in seiner Partie stark unter Druck geraten. Sein Gegner spielte sehr konzentriert, konnte seine Stellung immer weiter verbessern. Sein Sieg war letztlich die logische Folge. Jürgens Partie mündete in einem Zeitnot-Duell. In diesem beging sein Gegner in einer ausgeglichen stehenden Partie einen Patzer, der Jürgen die Partie doch noch gewinnen ließ. Wolfgang hatte am Spitzenbrett seinem Gegner einen guten Kampf geliefert. Doch nach und nach setzte sich dessen spielerische Klasse durch. Kleine Vorteile wusste dieser auszubauen. Schließlich ließ sich Wolfgangs Partie nicht mehr halten und er musste die Waffen strecken. Damit stand es 3,5:3,5.

Wieder einmal hatte Herbert den Part erwischt, dass seine Partie über den Ausgang des Mannschaftskampfes entscheiden musste. In einer kampfbetonten Partie war nach der Zeitkontrolle eine Stellung erreicht, die leichte Vorteile für Herbert auswies. Dennoch schien die Partie kaum zu gewinnen zu sein. In einem sehenswerten Endspiel gelang es Herbert aber – gestützt auf seinen Raumvorteil, die Beherrschung der wichtigen d-Linie sowie seinen starken Läufer – beim Gegner entscheidende Felderschwächen zu provozieren. Die seinen König schließlich entscheidend in die weiße Stellung eindringen ließen. Nach Ausschöpfung fast der kompletten Spielzeit sowie 75 gespielten Zügen war die Ernte eingefahren. Sieg für Herbert, Sieg somit für uns als Mannschaft.

Mit nunmehr 16 Mannschaftspunkten belegen wir vor der Schlussrunde einen überaus erfreulichen dritten Platz. In der letzten Runde kommt es nun gegen die Mannschaft aus Emmerich zum „Showdown“ darüber, wer am Ende der Saison Platz drei belegen wird.

Die Einzelergebnisse:

1) Osterkamp   0

2) Cloosters   1

3) Hünnekes Th.   ½

4) Hünnekes S.   1

5) Gochermann D.   0

6) Gochermann W.   0

7) Jansen   1

8) Hunselar   1

 

 

Herbert Cloosters

Kranenburg I - Süchteln I 2 : 6



Den Aufsteiger erlebt?

In der 6. Runde der laufenden Meisterschaftssaison durften wir den souveränen Spitzenreiter und erklärten Aufstiegsfavoriten SF Süchteln I begrüßen. Für uns ging es in erster Linie darum, dem großen Favoriten einen (möglichst) gleichwertigen Kampf zu liefern. Dies sollte uns zunächst auch gelingen. Leider mussten wir – je länger der Kampf dauerte – der Cleverness unseres Gegners letztlich Tribut zollen.

Aber der Reihe nach. Süchteln musste kurzfristig Brett 2 (wegen Erkrankung des Spielers) unbesetzt lassen. So kam Herbert (leider) nicht zu seinem (erhofften) zweiten Weiß-Einsatz dieser Saison. Konnte seine Mannschaft aber somit schon unerwartet früh mit 1:0 in Front bringen. Der Autor dieser Zeilen hatte damit die Ruhe und Muße, den Kampfverlauf ohne den Stress (s)einer eigenen Partie verfolgen zu können.

Zunächst entwickelten sich die Dinge sehr positiv für uns. An etlichen Brettern sah es vielversprechend aus. Insbesondere bei Theo, Sebastian, Jürgen und auch Wolfgang entwickelten sich die Partien erfreulich. Leider konnte letztlich nur Sebastian die aufkeimenden Hoffnungen in Form eines Sieges realisieren.

Willi und sein Filius Daniel ließen sich in Defensiv-Stellungen drängen. Was zu zunehmendem Druck ihrer jeweiligen Kontrahenten führte. Mit der Konsequenz, dass die Stellungen der beiden sich letztlich nicht mehr halten ließen. Wobei insbesondere Willi einige taktische Möglichkeiten, die Partie noch zu verschärfen, ungenutzt verstreichen ließ. Sehr hoffnungsvoll entwickelte sich Jürgens Partie. Leider ließ er sich dann auf (unnötiges) taktisches Geplänkel ein, was seinen Gegner wieder ins Spiel kommen ließ. Bei ruhigerer (strategischer) Fortsetzung der Partie hätte sein Gegner diese Möglichkeiten nicht erhalten. So aber kam dieser wieder ins Spiel mit der Folge, dass Jürgen letztlich das Nachsehen hatte und als „zweiter Sieger“ den Spieltisch verlassen musste. Damit hatte sich das Blatt zu Gunsten von Süchteln gewendet. Aus einem 1:0 für uns war ein 1:3 geworden.

Damit standen wir schon fast mit dem Rücken zur Wand. Stefan hatte das Wolga-Gambit als Eröffnung gewählt. Statt aktiv mitzuspielen ließ er sich durch mehrere defensive Züge immer mehr zurückdrängen. Sein Widerpart hatte letztlich relativ leichtes Spiel, die Partie für sich zu entscheiden. Um noch zu einem Gesamt-Unentschieden zu kommen, hätten nun alle noch laufenden Partien zu unseren Gunsten ausgehen müssen. Sebastian hatte seinen Gegner von Beginn der Partie an sicher im Griff. In einer schönen Angriffspartie bereitete er selbigem erhebliche Probleme. Die dieser letztlich nicht mehr adäquat parieren konnte. Wolfgang hatte sich gegen seinen Gegner klug und umsichtig verteidigt. Wählte im Mittelspiel allerdings eine ungenaue Abwicklung, welche die Partie zu Gunsten seines Gegners kippen ließ. Damit war der Mannschaftskampf entschieden. Theos Gegner spielte dennoch – statt in ein Remis einzuwilligen – unverdrossen weiter. Was belohnt wurde. Denn Theo „schenkte“ seinem Widerpart schließlich den Sieg, indem er im Endspiel einen Turm einstellte.

 

Unter dem Strich bleibt festzuhalten:

Wir hatten durchaus unsere Chancen auf ein sehr viel besseres Ergebnis. Letztlich aber ist der Sieg von Süchteln nicht unverdient. Wahrscheinlich haben wir den kommenden Meister und Aufsteiger in die Verbandsklasse erlebt.

 

Die Einzelergebnisse:

1)      Osterkamp   0

2)      Cloosters   1

3)      Hünnekes Th.   0

4)      Hünnekes S.   1

5)      Biermann   0

6)      Gochermann D.   0

7)      Gochermann W.   0

8)      Jansen   0

 

Herbert Cloosters

 

 

 

Schiefbahn I - Kranenburg I 5 : 3



Erste Niederlage der laufenden Saison

 

Nach für uns bislang glänzendem Saisonverlauf stand in der Nachholbegegnung der 5. Runde das schwere Auswärtsspiel in Schiefbahn für uns auf dem Programm. Von den Begegnungen der vergangenen Jahre her war uns klar, dass uns ein schwerer Prüfstein erwarten würde. Immerhin konnten wir die Reise mit Wolfgang antreten, somit in kompletter Aufstellung anreisen.

Jürgens (vorgesehener) Gegner erschien nicht, so dass wir nach Ablauf der obligatorischen Wartezeit von einer Stunde kampflos mit 1:0 in Führung gehen konnten. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, dass dies unser einziger Sieg an diesem Tage bleiben sollte. Willi konnte sich eine gute Stellung erarbeiten, die auf mehr hoffen ließ. Leider zeigte er dieses Mal nicht sein Kämpferherz, sondern einigte sich – was insbesondere der weitere Verlauf des Kampfes belegen sollte – dieses Mal zu schnell auf Remis. Unsere Youngster Sebastian und Daniel hatten, beide mit den schwarzen Steinen spielend, von Anfang an Probleme. Beide ließen sich in defensive Stellungen drängen. Was zu großem Druck der Schiefbahner Kontrahenten führte. Und zu immer größer werdenden Problemen unserer beiden Spieler. So kam es wie es kommen musste: Beide mussten schließlich kapitulieren. Theo hatte mit Weiß eine ausgeglichene Stellung, die jedoch keine konkreten Chancen auf eine erfolgreiche Gewinnführung bot. Er einigte sich mit seinem Gegner auf Remis. Wolfgang spielte lange Zeit gegen den fast 300 DWZ-Punkte besser platzierten Rüdiger Flockert sehr gut mit. Übersah dann aber eine folgenschwere Pointe des Spieles seines Gegners, was diesen in entscheidenden Vorteil kommen ließ. Somit führte Schiefbahn mit 4:2 Punkten.

Stefan und Herbert hatten nun die undankbare Aufgabe, ihre jeweiligen Partien gewinnen zu müssen, um noch ein 4:4 für uns zu erreichen. Stefans Gegner hatte bis zu unserem Kampf alle Partien gewonnen, also 100% der möglichen Punkte geholt. Doch Stefan zeigte sich davon wenig beeindruckt. Er konnte das Spiel jederzeit offen gestalten, sogar schließlich einen Bauern gewinnen. Schließlich war ein Endspiel erreicht, in dem bei reduziertem Material ungleichfarbige Läufer auf dem Brett verblieben. Trotz aller Bemühungen war klar: Diese Partie konnte Stefan nicht mehr für sich entscheiden. Deshalb einigte er sich – nach Rücksprache mit unserem Mannschaftsführer Jürgen – mit seinem Gegner auf Remis. Herbert hatte wieder einmal „den schwarzen Peter“ gezogen. Trotz entschiedenen Mannschaftskampfes und völlig ausgeglichener Stellung meinte sein junger und extrem ehrgeiziger Kontrahent, noch Gewinnversuche starten zu müssen. Wie so häufig in derartigen Fällen wäre dies für den Schiefbahner Spieler fast noch ein Bumerang geworden. Er selbst musste am Ende Zugwiederholung herbeiführen, um nicht noch Matt gesetzt zu werden. Nach Ausreizung der fast kompletten sechs Stunden, die maximal für eine Partie zur Verfügung stehen, endete somit schließlich diese Partie mit Remis.

Unsere erste Niederlage der Saison war somit besiegelt. In der nächsten Runde empfangen wir den souveränen Spitzenreiter Süchteln in Kranenburg.

 

Die Einzelergebnisse:

1) Osterkamp   0

2) Cloosters   ½

3) Hünnekes Th.   ½

4) Hünnekes S.   0

5) Biermann S.   ½

6) Gochermann D.   0

7) Gochermann W.   ½

8) Jansen   1 (Kampflos)

 

 

Herbert Cloosters

 

 

 

 

WSB Krefeld I - Kranenburg I 3,5 : 4,5



Remis abgelehnt – und verloren

In der 3. Runde der diesjährigen Meisterschaftssaison, 04.11.2007,  mussten wir bei den Russen von WSB Krefeld antreten. Die sich in den vergangenen Jahren immer als spielstarke Gegner erwiesen hatten. Beide Mannschaften konnten in Bestbesetzung antreten. Jürgen kam als Nachziehender gut ins Spiel, konnte seinen Gegner schließlich in eine Falle locken und seine Partie im weiteren Verlauf sicher zum Sieg führen. Herbert konnte sein Spiel dieses Mal ungewöhnlich früh – als Zweiter – beenden. Nach interessantem Spielverlauf einigte er sich mit seinem Kontrahenten auf Remis. Wolfgang musste kurz darauf leider die Segel streichen. In schon etwas schwieriger Stellung unterlief ihm ein dicker Patzer, der ihn die Partie sofort aufgeben ließ. Daniel hatte es mit einer (leibhaftigen) Dame zu tun. Nach lange Zeit gedrückter Stellung kam er zusehends besser ins Spiel. Es ergab sich ein Mittelspiel mit ungleicher Figurenkonstellation. Trotz beiderseitiger Bemühungen, das Spiel für sich zu entscheiden, konnte keine Seite sich einen entscheidenden Vorteil erarbeiten. So einigte man sich letztlich auf Remis. Dieses Ergebnis konnte auch Willi für sich verbuchen. Im Mittelspiel konnte er sich Vorteile erarbeiten, die ihn auf die Siegerstraße zu bringen schienen. Doch irgendwie schaffte der Krefelder Spieler es, „dem Tod von der Schippe“ zu springen und sich in den Remis-Hafen zu retten. Damit lautete der Zwischenstand nach fünf Partien 2,5:2,5.

 

Sebastians Partie bot beiden Kontrahenten Chancen. Im Mittelspiel konnte der Krefelder Spieler sich leichte Vorteile erarbeiten, die aber nicht unbedingt zum Sieg gereicht hätten. Einige Ungenauigkeiten Sebastians ließen die Partie dann doch zu Gunsten des Krefelder Spielers kippen. Nun hing der Ausgang des Kampfes von Stefans und Theos Partien ab. Stefan befand sich seit geraumer Zeit bereits auf der Siegesstraße. Theos Partie war unklar. Er selbst schätzte seine Stellung wohl als etwas schlechter stehend ein, was ihn dazu veranlasste, Remis anzubieten. Remis-Angebote sind oftmals eine gute psychologische Waffe – wenn sie im richtigen Zeitpunkt getätigt werden. Der Krefelder Spieler lehnte ab – und bekam wenige Züge später die Quittung für sein „Njet“ präsentiert. In der Stellung waren Ressourcen vorhanden, die zunächst wohl beide Spieler nicht gesehen hatten. Die die Partie dann allerdings „unter Blitz und Donner“ zu Gunsten Theos enden ließ. Stefan brachte seine Partie schließlich sicher nach Hause.

 

Somit konnten wir bereits den zweiten Sieg verbuchen. Bei jetzt sieben Mannschaftspunkten belegen wir nach der 3. Runde einen erfreulichen zweiten Tabellenplatz.

 

Die Einzel-Ergebnisse:

1) Osterkamp   0

2) Cloosters   ½

3) Hünnekes Th.   1

4) Hünnekes S.   0

5) Biermann   1

6) Gochermann D.   ½

7) Gochermann W.   ½

8) Jansen   1

 

 

Herbert Cloosters

 

 

 

Kranenburg I - Erkelenz II 5 : 3



Der erste Dreier

 

 

Am 14. Oktober 07 empfingen wir in der 2. Runde der laufenden Saison in unserem Vereinslokal Hünnekes-Kreusch die Zweitvertretung der Schachfreunde Erkelenz. Deren Erstvertretung (die in der Regionalliga spielt) wir tags zuvor im Vierer-Pokal einen grandiosen Kampf geliefert hatten. Leider mussten wir auf Wolfgang Osterkamp verzichten. Doch die Schachfreunde aus Erkelenz traf es weitaus schlimmer. Sie mussten gleich mehrere Spieler (der gemeldeten Mannschaft) durch Ersatzspieler ersetzen.

Der Verlauf des Kampfes gestaltete sich für uns (dennoch) zunächst nicht eben gut. Insbesondere unsere Youngster, die in der letzten Saison noch für so viel Furore gesorgt hatten, finden in der frühen Phase der Meisterschaft noch nicht so recht zu ihrem Spiel. So lief Sebastian seinem Gegner schon in der Eröffnung in eine Falle. Was schon zu einem frühen Partie-Stadium zu einem Bauernverlust führte. Der Erkelenzer Spieler konnte die errungenen Vorteile im weiteren Verlauf der Partie immer weiter ausbauen. Und die Partie sicher zu seinen Gunsten entscheiden. Stefan einigte sich mit seinem Kontrahenten recht früh auf Remis. Willi gelang dieses Mal eine gute Partie, in der er seine im Mittelspiel errungenen Vorteile sicher zum Gewinn ausbauen konnte. Leider musste kurz darauf sein Filius Daniel die Segel streichen. An Brett 5 der Bezirksliga ist die Luft halt doch schon etwas dünner. Aber die Saison dauert noch lange. Und Daniel hat noch genügend Gelegenheiten, sein Talent unter Beweis zu stellen. Und Punkte einzufahren. Somit führten die Gäste mit 2 ½ :1 ½.

Zu diesem Zeitpunkt sah es am Brett unseres „Ergänzungsspielers“ Jens Knaup nicht gerade gut aus. Sein Gegner verfügte über eine Mehrfigur. Jens hatte dafür zwei Bauern sowie Angriff. Er konnte seinen Stellungsdruck jedoch erhöhen. Der König seines Gegners geriet ins „Kreuzfeuer“ von Jens’ Figuren. Was letztlich zu Materialgewinn und zum nicht mehr erwarteten vollen Punkt für uns führte. Jürgen zeigte dieses Mal eine sehr ansprechende Leistung. Als Nachziehender hatte er keinerlei Probleme. Im Gegenteil: Im Mittelspiel konnte er einen Bauern seines Gegners erobern. In Verbindung mit seinem Läuferpaar hatte er keine größeren Probleme, seine Partie zum Sieg zu führen. Somit führten wir auf einmal mit 3 ½ : 2 ½.

Wieder einmal mussten die Partien der beiden Oldies Theo und Herbert die Entscheidung herbeiführen. Nach seinem grandiosen Sieg am Tag zuvor (im Vierer-Pokal) hatte Theo es dieses Mal mit der umgekehrten Situation zu tun. Denn sein Gegner als Außenseiter riskierte nicht viel, konnte die Stellung allerdings immer im Gleichgewicht halten. Theo einigte sich schließlich mit seinem jungen Gegner auf Remis. Erneut musste meine Partie nun die Entscheidung über den Ausgang des Mannschaftskampfes bringen. Die stürmische Initiative meines Gegners zu Beginn der Partie konnte ich in einer Auffang-Stellung sicher parieren. Um danach selbst das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Mit dem Ergebnis, dass schließlich eine Stellung erreicht war, die unweigerlich zum Matt (meines Gegners) geführt hätte. Leider erwies sich dieser als äußerst unsportlicher Verlierer. Was ich an anderer Stelle schon berichtet habe. Ich habe diesen Vorfall übrigens dem Schachbezirk Linker Niederrhein zur Kenntnis gegeben.

Fazit: Nach wechslungsvollem Verlauf des Mannschaftskampfes konnten wir den ersten Sieg verbuchen. Wir weisen nach zwei Runden gute vier Punkte auf. In der nächsten Runde müssen wir bei WSB Krefeld I antreten.

Die Einzel-Ergebnisse:

1) Cloosters   1

2) Hünnekes Th.   ½

3) Hünnekes S.   0

4) Biermann   ½

5) Gochermann D.   0

6) Gochermann W.   1

7) Jansen   1

8) Knaup   1

 

Herbert Cloosters